Vielen Dank für diese Initialzündung für ein Thema, mit dem wir uns (wieder) stärker befassen müssen. Ich habe in diesem Blog schon öfters auf die Problematik der verfilzten Energie”forschung” hingewiesen… NFP 70 und 71 mit “kastrierten Fragestellungen” war der Anfang. Dann SCCER-CREST, SWEET, SOUR – alles immer schön in English in such a way that as few people as possible will read it and even fewer will understand it. Inzwischen sind Hunderte von Millionen CHF an immer die gleichen Forscher geflossen, die mit ihren neuen Arbeiten ihre früheren Behauptungen nur sehr ungern umstossen. So geht es in der Tat nicht! Und noch was zu Deutschland: Sobald man mit Abschaltplänen für die Industrie der Gefahr struktureller Mangellagen begegnen will, steckt man bereits mitten in einer Mangellage! Leider sind wir hierzulande auch bald soweit. Reply
Die Bundesverwaltung wächst und wächst……. Wenn man die Pflichtenhefte anschaut, werden immer kompetentere Leute angestellt (und sehr gut bezahlt). Diese sollten die sich stellenden Probleme selbst lösen können und nur in absoluten Ausnahmefällen Wissen von aussen einkaufen, durch klar und unmissverständlich formulierte Aufträge und enge Begleitung der Arbeiten. Leider geschieht oft in allen Teilen das Gegenteil, wie etwa die Weidmann-Studie beweist. Dort zeigt schon ein Blick auf die angewandte Methodik, dass brauchbare Resultate schon vor Beginn der eigentlichen Arbeiten verunmöglicht wurden. Im übrigen gehört die Priorisierung von Projekten unter Brücksichtigung volkwirtschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und raumplanerischer Aspekte zu den ureigenen Aufgaben des UVEK. Hierfür sollte es keines Auftrags an einen ETH-Bauingenieur (!) bedürfen. Die von Markus erwähnten Auftgräge sind noch viel abstruser und haben nicht im entferntesten etwas mit einer rationalen Energiepolitik zu tun. Reply