CCN ist ein Think Tank, dessen Mitglieder überzeugte Vertreter einer liberalen und demokratischen Zivilgesellschaft sind, die dem Einzelnen möglichst grosse Entscheidungs- und Wahlfreiheit garantiert. Wir stehen ein für individuelle Freiheit, offenen Wettbewerb, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und minimale Staatseingriffe. Wir engagieren uns dafür, dass kollektive Entscheidungen und politische Programme systematischen Wirkungsanalysen unterzogen werden.​

Aktuell

CCN gibt Energie Manifest heraus

Heute hat unser Think Tank Carnot-Cournot ein Manifest herausgegeben, in welchem zehn Forderungen zur Rettung der Stromversorgung der Schweiz vorgestellt werden.

Eine spezielle Website wurde dazu veröffentlicht:
stromversorgung.c-c-netzwerk.ch


staatliche regulierung

Pierre Bessard, Olivier Kessler (Hrsg.)

Edition Liberales Institut, 2018, 265 S., CHF 24.80
(Freundeskreis CHF 15, Förderkreis / Studierende kostenlos)
ISBN 978-3-033-06984-8

Mit Beiträgen von Pierre Bessard, Silvio Borner, Beat Brechbühl, Andreas Bühler, David Dürr, Daniel Eisele, Gerd Habermann, Erich Herzog, Olivier Kessler, Markus Saurer, Christopher Snowdon, Reinhard K. Sprenger, Rahim Taghizadegan, Sascha Tamm und Harry E. Teasley. Teasley.


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Leserbrief zur Strommarktliberalisierung (NZZ, 8. 11. 2018)

Die vorgeschlagene Liberalisierung des schweizerischen Strommarktes ist in der Tat zahnlos, aber deshalb nicht harmlos, sondern heimtückisch (NZZ 2. 11. 18). Weil die volle Liberalisierung innenpolitisch umstritten blieb, setzte man in Bern einmal mehr auf den Druck der EU, um die Kröte für die Monopolanbieter zu schlucken und die gefangenen Kunden zu befreien. Weil das mit dem Stromabkommen von der EU geschickt verknüpfte Rahmenabkommen versandet und die Versorgungssicherheit schwindet, will man jetzt intern vorwärtsmachen. Aber halt typisch schweizerisch mit protektionistischen und subventionistischen Absicherungen. Der Strommarkt kann niemals völlig frei von Regulierungen werden, weil die Netze natürliche Monopole sind und der Bund einen Verfassungsauftrag für die Versorgungssicherheit hat. Frei können jedoch die Verbrauchermärkte werden; aber entscheidend dafür ist der Wettbewerb zwischen Produzenten mit verschiedenen Techniken. Nur beträgt der Produktionsanteil bloss noch ein Drittel der Verbraucherpreise. Der überwiegende «Rest» sind Abgaben und als Netzzuschläge getarnte Subventionen sowie immer mehr «Intermittenzkosten» von Sonne und Wind für Pufferung, Speicherung sowie Netzverstärkungen wegen immer mehr «Flatterstrom». Diese stochastischen und nicht regulierbaren Produktionsanlagen lösen auf der Systemebene Zusatzkosten aus, die verursachergerecht den jeweiligen Produzenten zu belasten sind. Wettbewerb setzt Kostenwahrheit voraus. Solange dies nicht der Fall ist, bleibt der Wettbewerb auf Produktionsstufe völlig verzerrt und führt zu ineffizienten Strukturen. Weil diese international nicht wettbewerbsfähig sein können, will man die heimische Wasser-, Wind- und Solarkraft durch eine rein schweizerische Grundversorgung mit einem hohen Anteil von Erneuerbaren schützen. Es ist eine zentrale Erkenntnis der Wettbewerbstheorie, dass isolierte Liberalisierungsschritte in einem subventionsverzerrten und protektionistischen Rahmen mehr schaden als nützen. Statt ein Neuanfang eine neue Fehlentwicklung!

Prof. em. Dr. oec. Silvio Borner, Basel, Carnot-Cournot-Netzwerk


cover versorgungIm Strombereich wird die Energiestrategie 2050, die mit dem Energiegesetz am 21.5.2017 vom Volk angenommen wurde, nicht umsetzbar sein.
In einem neu erschienenen Sammelband zeigen elf Autoren, profilierte Ökonomen, Ingenieure und Geologen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf, dass die technischen, ökonomischen und politi-schen Herausforderungen des geplanten Umbaus gravierend, und die vorgeschlagenen Massnahmen voller Widersprüche sind.
 Versorgungssicherheit 
 vom politischen Kurzschluss zum Blackout 

Bernd Schips, Silvio Borner (Herausgeber)
Die Beiträge aus der Medienkonferenz vom 12. September 2018 konnen hier heruntergeladen werden.


Ewig scheinende Zukunft

In einer Publikation vom Gottlieb Duttweiler Institut im Auftrag vom Bundesamt für Energie wird eine Zukunft mit einem Überfluss an Energie gezeichnet, die einfachste Grundsätze der Physik und der Ökonomie mit Füssen tritt. Wir haben den Autoren und dem BFE ein entsprechendes Memo geschickt, welches wir auch hier in Kürze aufschalten werden. 


Le Temps fait de la propagande contre l’agriculture productive

Dans une édition spéciale sur son site internet Le Temps enquête seulement à charge contre la productivité agricole et l’emploi de pesticides. Alors qu’une initiative radicale vient d’aboutir pour en demander l’interdiction pure et simple, ainsi que celle de produits alimentaires qui pourraient en contenir, une propagande éhontée est dès lors en marche, dénuée de toute considération scientifique et ignorante des principes de gestion des risques.

 

 


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