Hinweis auf die 17. Internationale EIKE Konferenz am 26.-27. Juni 2026 in Halle /Saale

Hinweis auf die 17. Internationale EIKE Konferenz am 26.-27. Juni 2026 in Halle /Saale

Das Europäische Institut für Klima und Energie veranstaltet demnächst wieder eine Konferenz zu Klima & Energie.

Warum diese Konferenz wichtig ist:

Das IPCC hat im April 2026 zwei Hauptszenarien aus seinem Modellspektrum als “unplausibel” de facto eliminiert. Das ist wichtig im Hinblick auf den im Jahr 2028 erscheinenden IPCC-Bericht AR-7 :

  • Wegfall des Klima Extremszenariums SSP5-8.5 (früher RCP-8.5) signalisiert eine deutliche Abkehr von einem fast 30 jährigen Katastrophennarrativ, das weite Teile der internationalen Medien, Politik und Wirtschaft hin zu sehr teuren «Green Deals» bewegte, und gerade in den deutschsprachigen Ländern eine subventionierte Erneuerbaren-Revolution bei Photovoltaik und Windkraft auslöste. Die Kosten dafür explodierten – und die teuren Programme legen sich mittlerweile schwer auf Wirtschaftsentwicklung und Wohlstand vieler Industrienationen.
  • Relativierung (resp. vermutlich künftiger Wegfall- oder Aufweitung auf 2 °C-Szenarium) des bisherigen 1,5 °C-Szenariums (SSP1-1.9) nach der späten Erkenntnis, dass dieses als “Klimaziel2050” mit «NettoNull-Anspruch»vor allem in Europa von Beginn weg schlichtweg unerreichbar war.

Beide Szenarien hatte EIKE (und das CCN) seit Jahren kritisch beurteilt.

Nach diesem IPCC-Entscheid könnte man die Frage stellen: Wird die kritische Beschäftigung mit der Klimawissenschaft und mit der Klimapolitik dadurch obsolet?

Nein. Andere seit Jahren ungeklärte Fragen bleiben weiterhin bestehen:

  • Wird die Klimasensitivität (ECS) nicht weiterhin in den IPCC-Modelle überschätzt? Ist sie nicht um etliches kleiner als das IPCC heute noch postuliert?
  • Wie gross ist die natürliche Variabilität des Klimas, wie sie vor der Industrialisierung (mit ihrer anthropogenen Freisetzung fossilen CO2) seit Millionen Jahren stattfindet?
  • Sind die vorindustriellen Vergangenheitsdaten sowie paläontologische Klimadaten und -prozesse in den heutigen Klimamodell-Projektionen ausreichend berücksichtigt? Paläodatenintegration scheint methodisch schwach zu sein.
  • Was ist von der in letzter Zeit oftmals genannten Wetter-zu-Klimaattributionsforschung zu halten?
  • Wie realistisch sind Tipping-Punkte in den Modellen?
  • Die wichtige Modellierung von Wolken gilt seit Jahrzehnten als mit die grösste Schwachstelle der Klimamodellierung, und AR6 hat dieses Problem nicht gelöst.
  • Wie realistisch ist das in letzter Zeit häufig in den Medien auftauchende Szenario von AMOC- und Golfstromveränderungen mit dramatischen Abkühlszenarien für Europa? Das Verständnis der grossskaligen Zirkulation der Ozean-Atmosphären-Dynamik scheint noch weitgehend ungeklärt.
  • Wie gross sind die Unsicherheiten wirklich bei der Eismassen-Schmelzgeschwindigkeit in der Antarktis?
  • Die mittel- und langfristige Vorhersage von globalen Niederschlägen ist mit den derzeitigen Modellauflösungen unzureichend.
  • Werden Mitigation (CO2 -Vermeidungsstrategie) und Adaption (Anpassung an die Folgen eines Klimawandels) in ein neues, angemessenes Verhältnis gesetzt?

Dies sind nur einige Beispiele. Die Ungeklärtheiten sind also weiterhin gross. Die Ende Juni im deutschen Halle an der Saale stattfindende EIKE-Klimakoferenz bietet also eine gute Gelegenheit, solche und andere Fragen mit internationalen Experten zu diskutieren.

Es hat an der Konferenz noch freie Plätze.

Sie finden den Link für Anmeldung und Programm unter https://eike-klima-energie.eu/2026/04/22/17-ikek-kommt-2/

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