False Alarm

Schlumpf & Rentsch zu Lomborgs neustem Buch.
Rentsch&Schlumpf


Martin Schlumpf und Hans Rentsch unterhalten sich über Bjorn Lomborgs neustes Buch „False Alarm”.

Martin Schlumpf, der das Buch sorgfältig gelesen hat, war bis zu seiner Pensionierung Musikprofessor an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Energiedaten im Zusammenhang mit der aktuellen Klimapolitik. Dazu verfasste er in jüngerer Zeit mehrere Beiträge für verschiedene Medien.

Hans Rentsch, Ökonom und Wirtschaftspublizist, war vor seiner Pensionierung als Autor und Projektleiter im Auftrag des Think Tanks Avenir Suisse tätig. Angeregt durch „Climategate“ und die „Hockeystick-Kontroverse“, wandte er sein Interesse vor gut zehn Jahren Themen der Klimapolitik zu. Seither äussert er sich immer wieder zum Thema in verschiedenen Medien. Hans Rentsch und Martin Schlumpf sind Mitglieder des Carnot-Cournot-Netzwerks.

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In „False Alarm“ argumentiert der „Skeptical Environmentalist“ Bjorn Lomborg erneut für seine bekannte These, dass Panik und Alarmismus in der Klimapolitik mehr Schaden anrichten als nützen. Dass die gängige, von links-grünen Forderungen geprägte Klimapolitik, für die sich auch die Schweiz entschieden hat, viel zu teuer und dennoch praktisch wirkungslos sein soll, hört man in Kreisen von Politik, Medien und Umweltaktivisten natürlich nicht gern. Die Argumente von Lomborg sind aber bedenkenswert, denn er warnt vor einer einseitigen Ressourcenverschwendung zugunsten ineffizienter Klimamassnahmen auf Kosten anderer wichtiger globaler Probleme wie Armut, Hunger oder mangelnder Gesundheitsvorsorge. Dabei stützt er sich unter anderem auf Daten und Erkenntnisse der offiziellen Konsens-Klimaforschung, wie sie in den Berichten des Weltklimarats publiziert sind.

Dieses Video ist auch auf den Webseiten von Hans Rentsch und Martin Schlumpf zu sehen.

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1 Kommentar

  • Schon der Titel des Buches ist irreführend, weil es eben suggeriert, dass Massnahmen zur Reduktion des CO2 Ausstosses unserer „hochentwickelten“ Gesellschaften nicht notwendig sind. Da kann man nur erahnen, dass starke partikulare Interessen (z. B. Erdölindustrie) dahinter stehen. Aber es ist sicher korrekt, dass immer wieder Gefahr besteht, dass gute gemeinte Massnahmen wieder andere negative Auswirkungen für die Umwelt haben oder soziale Ungerechtigkeiten sogar verschärfen können. Selber nichts tun und ärmere Länder auffordern etwas zu tun ist vielleicht bequemer, aber dies nur solange nicht Hunderte Millionen von Migranten vor der Grenze stehen, weil die Lebensbedingungen in diesen Regionen unerträglich geworden sind.

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