Junk science an der Uni Zürich: Wenn Modelle zu Fakten verkommen

Junk science an der Uni Zürich: Wenn Modelle zu Fakten verkommen

Bild: Rapsfeld im Clare Valley, Südaustralien

«Klimaerwärmung lässt Anbauflächen global schrumpfen» – diesen alarmierenden Titel trägt die jüngste Publikation der Universität Zürich in deren UZH News. (hier)

Einleitendes Zitat: «Weizen: minus 15 Prozent, Mais: minus 6,6 Prozent, Reis, minus 6,6 Prozent, Kartoffeln: minus 14 Prozent. Das sind nicht die aktuellen Preisbewegungen an den Rohstoffmärkten, sondern die Zahlen zeigen, um wie viel die verfügbare Anbaufläche der genannten Nutzpflanzen weltweit zurückgeht, wenn sich das Klima gegenüber der vorindustriellen Zeit um zwei Grad erwärmt.”

Was hier geboten wird, ist ein klassisches Beispiel von Junk science. Hier werden Ergebnisse einer Modellierung als Fakten verkauft. Man verzichtet in der Schlussfolgerung sogar auf den Konjunktiv. 

Eine Überprüfung mit Fakten erspart man sich. Eigentlich sollten die «Wissenschaftler» dieser Studie wissen, dass sich das Klima seit Beginn der Industrialisierung bereits um über 1.6 Grad erwärmt hat und sich in dieser Zeitspanne die Nahrungsproduktion vervielfacht hat, nicht nur in absoluten Zahlen, sondern auch auf Anbaufläche bezogen. 

Nur ein Beispiel wie sich die Erträge wichtiger Grundnahrungsmittel weltweit verbessert haben, kann bei  «Our World in Data» geprüft werden.

Diese einfach verfügbaren Fakten widersprechen den Modellresultaten diametral.  

Die Autoren blenden auch die Fakten der Nasa Studie aus, dass in den letzten vierzig Jahren eine Vergrösserung der Blattfläche von Pflanzen und Bäumen stattgefunden hat, die etwa der Fläche der kontinentalen Vereinigten Staaten entspricht (hier). Gemäss Nasa Studie wird die Begrünung durch den Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre verursacht. 

So ziemlich genau das Gegenteil, was unsere Alarmautoren verkünden. Die kommen in der famosen Studie nämlich zum Schluss, dass der Rückgang (ihrer modellierten) Anbauflächen nur mit rigorosem Klimaschutz, sprich CO2-Reduktion, erreichbar sei. «Das ist absolut zentral. Jedes Zehntelgrad spielt eine Rolle» so die Autoren. 

Wenn sie sich unter anderem auch die erdgeschichtlichen Daten angesehen hätten, dass in wesentlich wärmeren Klimaperioden die Diversität der Flora und Fauna deutlich höher war als heute, hätten sie feststellen müssen, dass an ihren Modellen vermutlich etwas nicht stimmt. Aber man spielt ja lieber mit tollen interaktiven Modellen, statt diese mit gemessenen Daten zu prüfen. 

Liebe «Wissenschaftler» der Uni Zürich: Stellt eure Bildschirme ab, geht mal nach draussen und schaut euch die Welt an. Prüft eure Modelle mit der Wirklichkeit. Sonst schadet ihr der Wissenschaft und ihr werdet nur noch als Ideologen wahrgenommen. 

Vielen Dank für das Teilen und Verbreiten dieses Artikels!
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4 thoughts on “Junk science an der Uni Zürich: Wenn Modelle zu Fakten verkommen”

    1. Alarmismus pur – und selbstverständlich wird geflissentlich ausgeblendet, dass anstelle von trockenheitsempfindlichen Getreidearten andere Arten, die mit weniger Wasser auskommen, angebaut werden können. Anstelle in die Verhinderung einer möglicherweise vom Menschen mit beeinflussten Klimaerwärmung Geld zu investieren, sollte dieses besser in effiziente Bewässerungssysteme (siehe Israel) und in die Entwicklung trockenheitsresistenterer Getreidearten investiert werden.

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