Ich teile die Position von Martin Schlumpf grösstenteils. Richtig machen wir aber nicht die Energiewende, sondern wir kehren zurück zur alten Ante-Fukushima-Politik der Konzentration auf Wasser- und Atomkraft. Wir machen also eine Wende der Energiewende – zumindest in der Stromproduktion. Was uns BR Doris Leuthard et al. eingebrockt haben, sind ökologisch und ökonomisch ineffiziente, ja kontraproduktive, Umwege zu exorbitanten Kosten. Am Schluss wird der grösste Teil davon als Stranded investments in der Landschaft herumstehen und diese noch lange verschandeln. Reply
Im Sommer gibt es zu viel Atomstrom, nicht zu viel Solarstrom – von Urs P. Gasche / 20.01.2026 auf infosperber.ch: Wer im Sommer eigenen Solarstrom ins Netz liefert, bekommt von den EW fast kein Geld mehr. Sie wollen lieber Atomstrom verkaufen. Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und an Fassaden liefern im Sommer zu viel Strom, sagen Elektrizitätskonzerne. Deshalb seien sie an der Abnahme dieses Stroms ins Netz wenig interessiert und könnten dafür höchstens noch 6 bis 8 Rappen pro Kilowattstunde vergüten. Selber verkaufen sie den Strom an die Haushalte jedoch auch im Sommer für rund 35 Rappen/kWh (einschliesslich der fix in Rechnung gestellten Kosten). Im Sommer könnten die Stromkonzerne die Produktion ihrer AKWs, die Uran verbrauchen und Atommüll produzieren, drosseln, anstatt den Strom aus PV-Anlagen miserabel zu vergüten. Reply