Viel Grünstrom in Deutschland nützt dem Klima wenig und belastet die Konsumenten

Viel Grünstrom in Deutschland nützt dem Klima wenig und belastet die Konsumenten

Um das Netto-Null-CO2-Ziel zu erreichen, drängen fast alle Kommentatoren auf einen raschen Ausbau der neuen Erneuerbaren Solar und Wind – so auch ETH-Klimaforscher Reto Knutti kürzlich in einem NZZ-Interview vom 7. Februar 2026: «Aber diese Debatte darf nicht davon ablenken, dass kurzfristig ein Ausbau der Erneuerbaren und der Stromhandel mit Europa höchste Priorität haben.» (siehe hier) Tatsächlich? Machen wir in diesem Zusammenhang einen aktuellen Realitätscheck des Stromsystems Deutschland, das beim Ausbau von Solaranlagen und Windrädern pro Kopf der Bevölkerung hinter Dänemark an der Weltspitze steht.

Was wichtig ist:

  • PV-Anlagen haben eine markante Winterschwäche: Im Januar 2026 wurde in Deutschland elfmal weniger Solarstrom erzeugt als Windstrom – und dies bei einer installierten PV-Leistung, die 1,5-mal grösser war als bei den Windrädern.
  • Die Arbeitsauslastung der PV-Anlagen lag bei mageren 1,9 Prozent.
  • Wegen dem dadurch notwendigen Einsatz von Kohle- und Gaskraftwerken hatte Deutschland im Januar eine der schlechtesten CO2-Emissionsbilanzen Europas.
  • Zudem stiegen die Strompreise der deutschen Haushalte schon 2025 auf ein europäisches Rekordhoch.

[…]

Lesen Sie weiter im Originalbeitrag, der als „Schlumpfs Grafik 168“ im Online-Nebelspalter vom 15. Februar 2026 erschienen ist (mit Bezahlschranke) oder in meinem Blog Schlumpf-Argumente.


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