Das ist ein hervorragender Beitrag. Vermutlich gibt es noch andere limitierende Faktoren, die dem Spuk ein vorzeitiges Ende bereiten können. Reply
Das meint Grok, warum Energiewende am Kupfermangel nicht scheitert: – Recycling — Kupfer ist nahezu unbegrenzt recycelbar. Der Anteil von Sekundärkupfer könnte bis 2050 auf 40–50 % der Versorgung steigen. – Preisanreize — Höhere Kupferpreise (aktuell schon auf Rekordniveaus) machen neue Projekte rentabel und fördern Investitionen. Prognosen sehen Preise bis 12.000–13.000 USD/Tonne in den kommenden Jahren. – Effizienz und Substitution — Bessere Materialnutzung, Carsharing oder teilweise Ersatz durch Aluminium in Leitungen können den Bedarf dämpfen. – Neue Technologien — Fortschritte bei Bergbau und Verarbeitung sowie politische Förderung (z. B. in USA, EU, Australien) können die Versorgung sichern. Fazit: Die Kupferknappheit ist real und wird die Kosten der Energiewende spürbar erhöhen – Schätzungen sprechen von Verteuerungen und Verzögerungen. Ein komplettes Scheitern ist jedoch unwahrscheinlich, da Marktanreize und Innovationen greifen. Die größere Gefahr liegt in zu langsamen politischen und industriellen Reaktionen. Viele Experten (IEA, BloombergNEF, BHP) sehen die Herausforderung als bewältigbar, aber dringend. Reply
Sicher wird mit steigenden Preisen viel mehr Kupfer rezykliert. Das dürfte aber zum grössten Teil in neue Anwendungen einfliessen, welche die alten Anwendungen ersetzen, deren Kupfer rezykliert wurde. Für Systeme mit dezentraler Wind- und Solarstromproduktion werden aber enorm viel zusätzliches Kupfer sowie weitere zusätzliche knappe Materialien benötigt, die dem Materialkreislauf neu zugeführt werden müssen. Reply
Danke für den aufschlussreichen Artikel. Die Zahlen bei der Wasserkraft wären sicher auch noch interessant. Was mir nicht in den Kopf will, ist, dass sich BR Rösti im BFE von der NeE -Lobby derart an der Nase herumführen lässt. Das Personal stammt doch immer noch aus der Zeit von Sommaruga und wohl auch noch DL. Reply