“Die stark fossil-basierte chinesische Energieversorgung der Wirtschaft ermöglicht den westlichen Staaten, ihren CO2-Ausstoss zu senken, …” Genau. Ich habe schon verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die Dekarbonisierung des Energiekonsums sowie der Stromproduktion zunächst eines braucht: enorm viel zusätzliche Energie. Diese kann nur fossil basiert sein. Dazu liefert, wie Hans Rentsch sagt, China den Hauptbeitrag. Doch die Superschlaumeier in und um das Abkommen von Paris wollten zunächst einmal die Energie fossiler Herkunft regulatorisch eindämmen, sprich: künstlich verteuern. Damit haben sie aber die Dekarbonisierung verteuert und ausgebremst. Und in den Musterknaben- und Mustermädchenländern der EU und der Schweiz (!) ist man daran, die Dekarbonisierung systemisch so lächerlich falsch aufzugleisen, dass die CO2-Emissionen insgesamt (global) nicht vermindert, sondern vermehrt werden. In der Tat ist in der Kurve der globalen CO2-Emissionen genau eine wesentliche Delle zu sehen: Corona. Sonst geht es stetig nach oben. Dafür verantwortlich sind u.a. das grüne Paradoxon (gemäss Prof. H.-W. Sinn) und Leakage-Effekte. Was die Musterländer weniger verbrennen, wird in anderen Ländern kompensiert bis überkompensiert. Reply
Na ja, das grüne Paradoxon des emeritierter Professor Sinn ist unterdessen hinlänglich widerlegt. Er geht nämlich fälschlicherweise von den gleichen Preiselastizitäten der Energie-Nacgfrage in verschiedenen Märkten aus. Weil die aber eben verschieden sind, bedeutet die Abnahme der Nachfrage im einen Markt nicht eine gleiche Zunahme im anderen! Reply
Diese Erklärung genügt nicht. Machen Sie ein Beispiel! Etwa so: Reiche Länder deckeln unter grün-wokem Einfluss die Nachfrage nach fossilen Energieträgern. Zwangsweise eingesparte Mengen werden frei, und tendenziell sinken erst einmal die Preise . Die freigewordenen Mengen treffen auf Nachfrage in weniger wohlhabenden Ländern. Sinkende Preise durch die Zwangseinsparungen der Reichen treffen auf eine Bevölkerung mit höherer Preissensibilität als sie in reichen Ländern üblich ist. Aslo werden die frei werdenden Mengen wohl auch verbraucht, oder? Reply
Hier ein Einblick in die Denkweise des Super-Ideologen Ruedi Rechsteiner: https://www.rechsteiner-basel.ch/fileadmin/user_upload/Rechsteiner-Die-schnelle-Energiewende_Teil_I.pdf Er ist meines Erachtens einer der Hauptverantwortlichen für die völlig illusionäre Energiewende. Er hat bis heute nicht begriffen woher unser Wohlstand eigentlich kommt und dass wir unsere Carbon-basierte Wirtschaft einfach nach China auslagern. Reply
Ich frage mich, was für ein Chaos Rechsteiner mit solchen absurd überladenen Kurs-Folien in den Gehirnen seiner Studenten hinterlässt. Man kann ein Thema mit Details auch so zerfleddern, dass am Schluss das herauskommt, was man sich wünscht. Wer eine substanzielle Botschaft hat, braucht keinen solchen argumnetativen Aufwand. Reply
Ausser in Bern, Brüssel und Berlin glaubt kein Mensch mehr an die Klimakatastrophe. Trump hat das rethorisch und politisch, praktisch erledigt. Allein dafür kann man ihm nicht genug danken. Lassen wir die noch übrigen Klimajünger doch machen. Sie verlieren weltweit sowieso. Wenn das Volk denen glaubt und entsprechend abstimmt, hat die Schweiz, wie bei Corona, den Intelligenztest nicht bestanden. Denn bei uns kann man zu Recht sagen: Wir haben die Politik, die wir verdienen. Reply