Da wurde ein relevanter Satz aus dem Original weggelassen, ohne den die Tabelle m. E. unverständlich bleibt: ‘Wenn das Stimmvolk eine Vorlage ablehnt, muss der Nein-Anteil in Spalte 7 grösser sein als die kombinierten Ja-Anteile in Spalte 8. Sonst gilt die Vorlage als angenommen. Von den fünf Abstimmungen wären vier Referenden auch mit meiner Formel erfolgreich gewesen. …’ Die eher schwer verdauliche Idee stärkt wie deklariert das Parlament, wo die ‘Experten’, aka Lobbyisten aller Couleur sehr viel Einfluss haben, zulasten des Volkes. Auch wenn das Volk manchmal unzweckmässig entscheidet, und auch Notwendiges manchmal mehrere Anläufe braucht, ist doch wenigstens jeder Stimmbürger sein eigener Lobbyist. Ausserdem werden auch gerne (Verbots-/Moratoriums-) Initiativen und v.a. auch die Justiz als Ausbrems-Instrumente ge- und missbraucht. Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung und evtl. vor der Beschwerde und dem Rechtsweg. Reply
Danke, Sie haben recht. Habe das auf volldaneben.ch bereits zuvor schon ergänzt. Mein Reformvorschlag ist nicht schwerer verdaulich als das, was der prominente Polit-Ökonom Bruno S. Frey in jüngster Zeit angeregt hat, auch in der NZZ. Das tönt ungefähr so: Wenn eine Abstimmung knapp ausfällt, soll die unterlegene Minderheit dadurch berücksichtigt werden, dass nur eine Art pro-rata-Teil der Vorlage realisiert wird. Wie das praktisch gehen soll, bleibt für mich ein Rätsel. Nehmen wir die Nationalstrassen-Abstimmung vom Nov. 24. 47,3% stimmten Ja. Müssten dann 2 oder 3 Abschnitte gebaut werden, statt gar nichts von den 6? Reply