Vier Frauen und der Klimawandel

alle.png

1. Greta Thunberg hatte vor ihrer Reise in die Vereinigten Staaten in einem Interview gesagt, sie würde ihre Zeit nicht mit einem Treffen mit dem…

1. Greta Thunberg 

hatte vor ihrer Reise in die Vereinigten Staaten in einem Interview gesagt, sie würde ihre Zeit nicht mit einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten „verschwenden“ wollen.

Kommentar: Kann es angesichts dieser nicht zu überbietenden Überheblichkeit und krankhaften Selbsterhöhung noch einen Zweifel geben an der gestörten Psyche dieses Teenagers? Dass sie nicht gemerkt hat, dass sie mit ihrer Sturheit eine Gelegenheit verpasste, ihrer Sache zu dienen, kann ja auch nicht überraschen.

2. Gabriela Dettwiler (NZZ-Social-Media-Redaktorin) 

kommentierte in einem NZZ-Video „Die Klimawahl: Zwischen Fake und Fakt“ vom 7. Oktober 2019 die Klimadiskussionen in den sozialen Medien. Vorgängig liess uns der Moderator wissen, die NZZ-Social-Media-Redaktion reagiere mit wissenschaftlichen Fakten auf Verschwörungstheorien. Dettwiler meinte, es seien vor allem ältere Leute, mehrheitlich Männer, die auf Reizfiguren wie Greta Thunberg mit einer Abwehrhaltung reagierten.

Kommentar: Greta Thunberg als Reizfigur wahrzunehmen, bedarf weder eines Rückgriffs auf Verschwörungstheorien, noch eines gestörten Charakters. Eine Abwehrhaltung gegen die Enterung der Klimapolitik durch massenpsychologisch verführte Kinder und Jugendliche ist für „ältere Männer“, die ja meistens im Leben schon etwas geleistet haben, geradezu Pflicht.

3. Cloé Jans (Politexpertin des GfS-Forschungsinstituts, Bern) 

meinte im oben erwähnten NZZ-Video, die heutige Informationsflut verwirre die Leute und mache die Meinungsbildung schwierig. Dann zur „grünen FDP-Wende“ vor den Wahlen: „Die Wähler haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welche Parteien in welchen Themen kompetent sind. Die FDP ist nicht gerade die Partei, der man in Klimafragen die grösste Kompetenz zuschreibt.“

Kommentar: Frau Jans macht eine politisch zwar richtige Bemerkung, aber es fehlt der analytische Tiefgang, den man von einer Politexpertin eigentlich erwarten würde. Wen oder was die Wähler(innen) als klimapolitisch kompetent betrachten, hat mit wirklicher faktenbasierter Kompetenz ganz wenig zu tun, sehr viel aber mit wirksamer Politpropaganda unter opportunistischer Mitwirkung von Medien und Politik. Viele Leute meinen nämlich, die Parteien, die am lautesten „Fürio“ rufen, hätten auch die besten Brandlöscher. Das ist in der Klimapolitik nachweislich nicht der Fall. Die Rezepte grüner Klimapolitik sind praktisch wirkungslos, aber sehr teuer, also eine Ressourcenverschwendung.

4. Marie-Claire Graf (Studentin der Politikwissenschaften und „UN Climate Champion“) 

meinte im besagten NZZ-Video, der Zug sei definitiv abgefahren. Dann folgte im Video ein Bild von einer Jugenddemo in Liestal mit dem Poster: „S’Problem isch s’System“. Passend dazu Graf als Demorednerin: „Wir müssen die strukturelle Ungleichheit in unserer Gesellschaft abbauen…“ und weiter: „Es braucht jetzt grosse Veränderungen, auch Verbote und schmerzhafte Eingriffe“. Dann werden „Klimalügner“ mit Anhängern der Wiedereinführung von Hexenverbrennungen und Kinderarbeit gleichgestellt. Und schliesslich meinte Graf, die Klimakrise sei existenziell für uns, aber auch für die Menschen im globalen Süden „und darum dürfen Klimalügner gar keine Plattform mehr erhalten.“

Kommentar: Überflüssig

….

Dieser Beitrag findet sich auch im Blog des Autors.

Hans Rentsch

Hans Rentsch (1943) ist promovierter Ökonom (Dr.rer.pol.). Er arbeitete nach dem Studium in verschiedenen Funktionen und Positionen in der Privatwirtschaft, später als Organisations- und Strategieberater für Firmen im In- und Ausland. Ab 1999 war er als Aktionär geschäftsführender Verwaltungsrat, von 2003 bis 2008 Verwaltungsratspräsident der 1998 gegründeten Zürcher Software-Firma Capital-Info.Net AG für Online-Handelssysteme. Parallel dazu leitete Hans Rentsch ab 2001 bis 2008 im Auftrag des Think Tanks Avenir Suisse mehrere Projekte und ist Autor von Buch- und Medienpublikationen zu den Schwerpunktthemen Wirtschaftswachstum und Institutionen, Unternehmenssteuern und Agrarpolitik.
Seither betätigt sich Hans Rentsch als freier Wirtschaftspublizist und äussert sich unter anderem in verschiedenen Medien und in Referaten aus polit-ökonomischer Sicht zur Klimapolitik und zur Grünen Gentechnik. In letzter Zeit arbeitete er primär an einem Buch mit dem Titel „Wieviel Markt verträgt die Schweiz?“, das im Januar 2017 im Verlag NZZ Libro erscheinen soll.
Hans Rentsch

Latest posts by Hans Rentsch (see all)

1 Kommentar

Bitte hinterlassen Sie Ihren Kommentar