Rechenhilfe zur Energiedebatte

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Häring Markus
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13 Kommentare

  • Markus Häring

    Natürlich sind die Zahlen zur EE-Ausbeute zu optimistisch angenommen. Das sind Zahlen von Verkäufern der EE. Weder die kurze Lebensdauer der Batterien, noch das Recycling der Batterien, noch die Speicherverluste, noch die Kosten habe ich angesprochen. Aber das alleine soll schon die Absurdität der Erwartungen zeigen. Und hier wird auch nur vom Ersatz der KKW gesprochen. Noch kein Wort von der Elektrifizierung des Verkehrs. sowie der Versorgung der Wärmepumpen, welche im Gebäudebereich die Brennstoffe ersetzen sollen.

  • Fred F. Mueller

    Die Annahmen zur EE-Ausbeute sind viel zu optimistisch. In Deutschland werden die 20 % nur an wenigen besonders windreichen Standorten in Küstennähe erreicht, nach Süden hin sinkt dies auf oft nur noch um die 15-16 %. Entsprechend müsset man die Zahl der Windanlagen und damit der Kosten erhöhen. Auch die Fotovoltaik bringt weniger als das, was für neue Zellen errechnet werden kann. Zellen altern und versagen, und auf den Modulen setzt sich Schmutz fest, die Reinigung ist teuer und wird deshalb meist unterlassen. Realistisch ist eine Kapazitätsabnahme von min 20 % über den Lebenszeitraum.

    Mfg

  • Michel de Rougemont

    Heisst das, dass die ES2050 realisierbar ist, weil sie so sein wird?
    Solche Coué Methode ist kein regierungsfähiges Mittel.

  • Philippe Huber

    Anscheinend haben Sie und Ihre Kollegen Mühe Gegenargumente und andere Gesichtspunkte zu akzeptieren. Also wollen Sie mir erklären, wie eine Stromversorgung funktioniert? Schauen Sie mal meinen Lebenslauf auf LinkedIn an. Viele Grüsse.

  • Wer will sich schon seinen Glauben erschüttern lassen, auch wenn ihm noch so gute neue Aspekte präsentiert werden, die er bisher nicht gekannt oder einfach verdrängt hat. Gerade die Leute, die meinen, sie seien besonders gut informiert, sind voll von Vorurteilen. – siehe Test von Hans Rosling mit seinen Studenten.

  • haha… ich bin sogar in der Lage dynamische Modelle mit endogener Technologieentwicklung zu formulieren. Also was reden Sie da…? Im Unterschied zur offiziellen Planung versuchen wir auch zu ermitteln, wie weit sich denn die Technologie bewegen sollte, wenn diese Planungen eine Chance haben sollen….

    Und ich war ein paar Jahre auch Moderator von Strategieprozessen…. die Energiestrategie hat mit einer Strategie nichts zu tun. Sie erklärt einfach die Vision zum Ziel….

  • Philippe Huber

    Die Zukunft ist eben nicht statisch, sondern hoch dynamisch, schauen Sie nur was in den letzten 20 Jahren geschehen ist. Der grösste Fehler vom CNN ist davon auszugehen, dass politisch und technologisch in den nächsten 20 Jahren nicht viel geschehen wird. Das ist eine statische Betrachtung, die nur die Vergangenheit berücksichtigt.. Informieren Sie sich nur was Shell sagt!

  • Philippe Huber

    Und die Kosten der Entsorgung der Abfälle der Kernenergie werden wir auch finanzieren müssen. Das ist so, aber sollen wir unsere Stromversorgung sonst noch mehr vom Ausland abhängig machen?

  • Das CCN hatte weder Auftrag noch Mittel, ab Fukushima eine Alternative zur ES 2050 zu entwickeln. Wir hatten alle Hände voll damit zu tun, zu prüfen, ob die ES 2050 überhaupt konsistent und machbar sei – ist sie beides nicht.

    Aber alles in allem scheinen PV und Wind für die Schweiz unproduktive und unökologische Umwege zu sein, bis wir bei der eigentlichen Alternative ankommen: Ersatz der KKW durch Gaswerke (oder Importe).

    Aufgrund des aktuellen Stands der Technologie bedeutet der KKW-Ausstieg der Schweiz de facto ihren Einstieg in die fossile Stromproduktion – sei es in der Schweiz oder via Importe.

  • Philippe Huber

    Aber was schlagen Sie als Alternative vor? Eine konkrete Antwort hat das Carnot-Cournot Netzwerk bisher auch nicht liefern können, oder habe ich doch etwas übersehen??

  • Lieber Herr Huber,

    In der Tat könnten die Komponentenpreise der von Ihnen erwähnten Technologien dank Skaleneffekten noch fallen.

    Mit allem drum und dran werden wir aber steigende Grenzkosten erleben – bzw. fallenden Grenzerträge. Das ist eine ganz einfache Sache, überall beobachtbar: Die besten Gelegenheiten werden zuerst realisiert, dann kommen die zweit-, dritt-, viertbessten … und später, wenn wir noch mehr davon brauchen immer schlechtere Gelegenheiten. Die besten Baustellen für Windräder, Pumpspeicher und PV-Anlagen sind knapp. Zudem haben wir Baupreise, Bodenpreise und andere Preise, die hier fast mehr ins Gewicht fallen als die Komponentenpreise, die – wie Sie leicht überprüfen können – keinerlei Schwindsuchttendenzen aufweisen.

    Was Markus Häring in seiner ausgez. Grafik nicht drin hat, sind weitere systemische Mehrkosten der dezentralisierten und intermittierenden Produktion – so insbesondere die Netzausbauten. Wir müssen die Netze künftig nach ES 2050 fast bis zu jedem Misthaufen bidirektional ausbauen. Sehen Sie sich doch einmal in Deutschland um… wo sie so oberblöd sind, die Produktionsanlagen vor den Netzen zu errichten. So drehen viele Windräder in der Nordsee leer .. und werden für die Nichtproduktion entschädigt.

  • Markus Häring

    Vielen Dank für Ihren Kommentar, aber ich glaube Sie haben die Bemerkung zu den saisonalen Speichern nicht gelesen, Und ich hoffe sie haben die Additionszeichen zur Kenntnis genommen. Auf diesem Poster fehlt auch noch die Diskussion der Gesamtenergiebilanz, der Ressourcen, der Kosten und der Verluste.

  • Philippe Huber

    Der Umbau der heutigen Stromversorgung muss innerhalb der nächsten 20 Jahren stattfinden und nicht von heute auf morgen. Die Kosten der Windenergie, der Photovoltaik und der Speicher werden in dieser Zeit auch massiv abnehmen. Als Alternative können wir dezentrale WKK-Anlagen oder grössere Gaskraftwerke bauen, Andere Lösungen gibt es zur Zeit nicht.

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