Offene Fragen bei der Erderwärmung

Seit 1850 ist die mittlere Welttemperatur um gut ein Grad Celsius gestiegen. Die Temperaturentwicklung verlief allerdings unstet. Die Ursachen der Schwankungen sind noch weitgehend unverstanden.
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Lesen Sie meinen Beitrag im Nebelspalter (Paywall) oder wie folgt in meinem Blog «Schlumpf-Argumente».

Schlumpf Martin
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5 Kommentare

  • Franz-J. Schulte-Wermeling (FJSW)

    @Schlumpf Martin: Der Klimawandel verläuft seit Beginn der Messungen weder periodisch noch in Phasen!! Ihre «Mittelwerte» berechnen Sie aus willkürlich gewählten Zeiträumen, welche nicht einmal gleich lang sind, aber keineswegs irgendwelchen Klimaperioden oder Phasen entsprechen. Ihre Vorgehensweise ist in hohem Masse unwissenschaftlich und als «Jubiläumsstatistik» verpönt. Offenbar vertrauen auch Sie nur auf Statistiken, welche Sie selbst gefälscht haben!

  • Herr Rehsche: Der Grund, 1995 abzubrechen liegt in der Vergleichbarkeit der Längenperioden. Und: Zwischen 1970 und 2020 steigt die Temperatut um 0.9 Grad. Auf über 1 Grad, wie Sie behaupten, kommt man nur, wenn man auf die letzten Spitzenwerte zielt – alle meine Kurven beruhen aber auf Mittelwerten (so, wie sich das wissenschaftlich gehört). Zudem ist die Periode 1972-95 die am stärksten steigende (auch deshalb habe ich sie gewählt und sogar bis 2100 interpoliert). Alles, was Sie vorschlagen, ergäbe eine geringere Erwärmung.

  • Mit Verlaub: Es gibt keinen Grund, in der Grafik die rote Linie bereits im Jahr 1995 enden zu lassen – denn die Entwicklung resp. Temperatur-Erhöhung setzte sich auch seither eindeutig fort. In einer Gesamtschau der Jahre 1970 bis 2020 ist das Ergebnis dann um so klarer: In dieser Phase hat sich die Erderwärmung ohne Zweifel noch akzentuiert (insgesamt über 1 Grad). Gibt es da irgendeinen Widerspruch unter den C-C-Autoren? Wenn ja, müsste ich allerdings feststellen, dass Sie Ihren eigenen Darstellungen nicht trauen….

  • Franz-J. Schulte-Wermeling (FJSW)

    Am 6.5.2021 wurde auf dem CNN-Blog mein nachfolgender Beitrag veröffentlicht:
    «Die Klimaforscher sollten endlich lernen, dass unser Klima kein globales, sondern ein kosmisches Phänomen ist und durch die Thermodynamik des Weltalls determiniert wird: Unsere Sonne hat 9 Planeten, welche die Sonne in Abständen von 56 bis 5’900 Mio. km mit Umlaufzeiten von 88 Tagen bis 248 Jahren umrunden, wobei sie zusätzlich in Zeiten von 10 Stunden bis 6 Tagen um die eigene Achse rotieren, mit Oberflächentemperaturen von -235 bis + 350 Grad. Man müsste eine Fourier-Analyse zur Berechnung der Phasen und Amplituden des Wärmeausgleichs zwischen der Sonne und ihren Planeten erstellen, bevor man Klimaphasen erklären kann:
    Relevant für unser Klima ist nicht nur der Abstand der Erde zur Sonne, sondern auch die Position sämtlicher Himmelskörper, wobei deren Einfluss auf unser Klima sowohl mit zunehmendem Abstand als auch mit der Geringfügigkeit der Temperaturdifferenz relativ zur Erde vernachlässigbar wird, weil die Intensität der Wärmestrahlung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Würde die Energie, welche die Sonne tagsüber auf die Erde abstrahlt, nicht während der Nacht von der Erde auf die übrigen Himmelskörper abgestrahlt, so wäre die Erde schon nach wenigen Tagen unbewohnbar, weil es morgens schon so heiss wäre wie am gestrigen frühen Nachmittag.. Die tägliche Strahlungsbilanz zwischen den Himmelskörpern bestimmt das Wetter, das längerfristige Klima wird durch den langfristigen Saldo der Strahlungsbilanzen der Himmelskörper untereinander determiniert. Obwohl wir die Relativbewegungen der Himmelskörper nicht beeinflussen und deren Auswirkungen noch nicht saldieren können, müssen wir uns trotzdem Sorgen machen, weil unsere Erde zu einem noch unbestimmbaren Zeitpunkt den Entropietod sterben wird. Das habe ich schon vor mehr als 60 Jahren in den Thermodynamik-Vorlesungen der Professoren Berchtold und Scherrer an der ETH gelernt.»
    Bis heute habe ich noch nirgends etwas gelesen, was meine Erklärungsversuche widerlegt.

  • Emanuel Höhener

    Martin,
    nicht nur sind die Ursachen der Schwankungen unverstanden, sondern steht auch die Grundsatzfrage der Temperaturmessung als solche im Raum. Wie und wo hat man 1850 gemessen und was hat man als damalige Referenztemperatur deklariert. Wie wären die heutigen Temperaturen, wenn diese mit den Methoden von 1850 gemessen würde und dieselbe (1850) Definition der Referenztemperatur anwenden würde? Die Umkehrung wäre leider nur modellierbar, man müsste dabei die Messtechnik und Referenzierung von 2021 auf 1850 rückwärts extrapolieren.
    Obiges berücksichtigend, müsste man zugeben, dass im dargestellten Massstab – in Bruchteilen von 1 Grd C – die effektiven (Mess-) Streuungen wesentlich grösser sind als die vermeintlichen «Schwankungen». Die richtige Temperatur messen ist eben kein Banalthema.
    Emanuel

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