Jetzt geht es wieder um die Energiestrategie 2050

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Atomausstiegsinitiative mit 54,2% Nein-Stimmen und einem Ständemehr von 18 Kantonen…

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Atomausstiegsinitiative mit 54,2% Nein-Stimmen und einem Ständemehr von 18 Kantonen deutlich abgelehnt. Nach diesem Entscheid wird sich voraussichtlich auch die Energiestrategie 2050 dem „Stresstest» einer Volksabstimmung zu unterziehen haben. Für das Referendum gegen die Energiestrategie 2050 (Energiegesetz) werden zurzeit Unterschriften gesammelt (vgl. Medienmitteilung von energiesuisse.net).

In diesem Zusammenhang empfehlen wir unsere institutionelle und ökonomische Analyse aus dem Jahr 2014, die nach wie vor Gültigkeit hat. Sie belegt auf der Basis der offiziellen Planungsdaten des Bundes, dass die Machbarkeit der Energiestrategie 2050 schon allein aufgrund technisch-ökonomischer Kriterien in Zweifel steht und jedenfalls mit sehr hohen volkswirtschaftlichen Kosten zu rechnen wäre. Deshalb dürfte die Strategie früher oder später im politisch-institutionellen Prozess scheitern und dabei hohe irreversible Fehlinvestitionen hinterlassen. Je früher die «Übung» abgebrochen und neu durchdacht wird, desto geringer werden diese Schäden sein. Das CCN unterstützt aufgrund dieser Analyse das Referendum gegen die Energiestrategie 2050.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Studie herunterladen und lesen. Vielen Dank!

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Dateiname: Energiestrategie-2050_eine-institutionelle-und-konomische-Analyse.pdf
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1 Kommentar

  • Auch wenn wir jetzt aufatmen können, dass das Schweizer Stimmvolk wieder weise abgestimmt hat, muss in den nächsten 10 Jahren die Stromproduktion der KKW Mühleberg und Beznau ersetzt werden, wenn die Schweiz ihre Stromversorgung im Winter nicht vom Ausland noch empfindlicher abhängig machen will.. Daher sind sicher Technologieverbote mit aller Kraft zu bekämpfen, damit die Schweiz sich alle Möglichkeiten offen lässt. Der technische Fortschritt soll nämlich entscheiden, ob PV kombiniert mit dezentralen Speichern, Power to Gas Lösungen oder allenfalls neue KKW Konzepte die wirtschaftlichen, ökologischen und klimafreundlichen Lösungen sind. Das Märchen, dass die günstigste Energie diejenige ist, die nicht verbraucht wird, soll auch mit wirtschaftlichen und ökologischen Argumenten vehement widerlegt werden.

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