Klimadebatte: Alarmismus auf Grund irreführender Daten V

Klimadebatte: Alarmismus auf Grund irreführender Daten
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Klimadebatte: Alarmismus auf Grund irreführender Daten V

Warum will das IPCC keine experimentelle Verifikation des Treibhauseffektes vornehmen?

  1. Einführung

Unser Beitrag III befasste sich mit Forschungsresultaten einiger Astrophysiker über die von der Sonne emittierte Energie (Total Solar Irradiance in Joule pro Sekunde und Quadratmeter – TSI). Seit der kalten Periode des Maunder-Minimums weist sie trendmässig aber unstetig eine Erhöhung der von der Sonne emittierte Energie, die durch die kosmischen Strahlen moduliert wird. Dies ist nach Ansicht vieler Wissenschafter der Hauptgrund für das was heute Klimaerwärmung genannt wird. Seit dem Jahr 2000 nimmt aber der TSI ab, und es gibt bereits Frühindikatoren, die auf eine globale Temperatur-Reduktion hinweisen (siehe unser Beitrag IV). Dass das noch nicht generell spürbar ist, ist auf die enorme in den Meeren gespeicherte Wärme zurückzuführen. In den nächsten Jahren wird es aber nun kälter werden.

Um die These des “menschengemachten Klimaerwärmung” zu belegen, vertreten die IPCC-Klimatologen die Theorie des erhöhten Strahlungsantriebs (Gegenstrahlung). Dabei wird postuliert, dass die Treibhausgase der Atmosphäre ein Teil der Strahlung daran hindern, ins Weltall zu gelangen. Dieser Teil wird wieder zur Erde geschickt und wird Gegenstrahlung genannt. Dabei wird die Schuld vorwiegend dem CO2 angelastet.

Die CO2-Konzentration ist seit der vorindustriellen Zeit von 280 auf 410 ppm gestiegen. Das IPCC geht davon aus, dass sich bei dieser Steigerung die Gegenstrahlung auf 2 Watt pro Quadratmeter erhöht (siehe dazu die technischen Berichte des IPCC von 2007)). Aber die erhöhte Gegenstrahlung bedeutet nicht erhöhte Wärme bzw. erhöhte Temperatur- einer bestimmten Volumeneinheit der Atmosphäre. Die Wärme ergibt sich als Folge der Bilanzierung aller Energieflüsse, die auf eine Volumeneinheit wirken, sei es in Form von Strahlungsflüssen und Energieflüssen, die durch Verdunstung, Konvektion (Wind) und Wärmeleitung entstehen. Die Gegenstrahlung ist nur eine von vielen Variablen, die notwendig sind zur Berechnung der Erdtemperatur. Das IPCC überschätzt die Strahlungsflüsse und unterschätzt die Energieflüsse durch Verdunstung, Konvektion und Wärmeleitung.

Viele Fachspezialisten in Thermodynamik vertreten die Auffassung die Erdoberfläche sei wärmer als die darüber liegende Atmosphäre. Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik heisst bekanntlich, dass “Wärme nicht von sich aus in einen kälteren Körper übergehen kann”.  Deswegen ist eine Erwärmung der Erde durch die Gegenstrahlung nicht möglich.

Der “erhöhte Strahlungsantrieb” als Ursache der Erderwärmung ist eine Hypothese, die nicht durch Experimente verifiziert wurde und sie führt, zu Ende gedacht, zu unsinnigen Resultaten. Es ist leichtfertig, auf diese Weise apokalyptische Ängste hervorzurufen.

Nachfolgend werden zwei experimentellen Versuche aufgeführt, die die IPCC-Theorie widerlegen.

  1. Die SURFRAD-Messungen (Surface Radiation Monitoring) bestätigen die IPCC-Hypothesen nicht (s. Anm. 2)

Die auf Bild 1 gezeigte Apparatur misst die Infrarot-Strahlungen Himmel- und Erdwärts (Gegenstrahlung) sowie die Temperatur und die spezifische Feuchtigkeit während eines Jahres. Die Apparaturen wurden an zwei sich stark unterscheidenden Stellen bei identischer Höhenlage aufgestellt: “Desert Rock” in wüstenhaftem, unzivilisiertem Gebiet und “Goodwin Creek” mit fast doppelter Feuchtigkeit und demzufolge doppelter Treibhausgas-Emission. Würde die Hypothese nach IPCC zutreffen, müsste sich ganz eindeutige Resultate ergeben im Sinne einer erhöhte Erwärmung in „Goodwin Creek“ wegen der erhöhte Gegenstrahlung.  Das Experiment beweist aber, dass dies nicht der Fall ist. Die bei “Goodwin Creek°” gemessene Temperatur ist sogar niedriger. Mit andern Worten: Der erhöhte Strahlungsantrieb verursacht keine Temperatur-Erhöhung. Die Gegenstrahlung stellt für die Energiebilanzierung der Wärme – sie ist proportional zur Temperatur – nur einen unbedeutenden Energiefluss. Wichtiger sind die anderen Energieflüsse, die infolge Verdunstung, Konvektion und Wärmeleitung entstehen. Eine plausible Erklärung für dieses Phänomen ist allerdings ohne Kenntnisse der Thermodynamik nicht möglich (s. Anm. 1)

Abb 1: Surface Radiation Monitoring- Messstation

Tab. 1: Hauptresultate des Surface Radiation Monitorings

  1. Messung von IR- Gasabsorption von T. Allmendinger (Schweiz) (s.Anm. 3) 

Bild 2 zeigt ein Gerät, das die Absorption von IR-Strahlung von Luft, CO2 und Edelgasen misst. Auch mit diesem Experiment wird eine Grundannahme des IPCC in Frage gestellt. Die Absorptions-Fähigkeit für IR-Strahlung von Luft (Mischung von Sauerstoff und Stickstoff) und von CO2 unterscheiden sich nicht. Das IPCC, das den Strahlungsantrieb der Luft nicht berücksichtigt und sich nur auf das CO2 konzentriert, kommt daher unweigerlich zu Fehlschlüssen,. Wieso wurde seitens der IPCC nicht erwähnt, dass auch die Luft ein „Treibhausgas“ sei, indem auch sie Infrarotstrahlung absorbiert? Dieser Experiment beweist, dass die theoretischen Methoden des IPCC zur Berechnung der Globaltemperatur auf wackligen Füssen stehen. Hätte das IPCC auch die Luft als Treibhausgas berücksichtigt, wäre die künftigen Erderwärmung noch höher als in den katastrophalen Temperaturszenarien des IPCC vorausgesagt. Bekanntlich sind diese bereits heute nicht in Übereinstimmung mit der gemessenen globalen Erdtemperatur und sind daher falsch.

Abb. 2

  1. Fazit

Die Behauptung der IPCC, die Klimaerwärmung sei auf die erhöhte Gegenstrahlung von CO2 zurückzuführen, basiert auf experimentell nicht verifizierten Annahmen. Andere Autoren richten ihr Hauptaugenmerk auf die variierenden Einflüsse der Sonne, des Kosmos und der Schwerkraft. Ob damit alle für das Klima entscheidenden Einflüsse erfasst sind, wird sich in Zukunft zeigen. Sicher ist aber, dass Aussagen über die Klimaentwicklung erst dann als “wissenschaftlich” bezeichnet werden dürfen, wenn sie durch eine stete Folge von Beobachtungen, Messungen und Experimenten – und zwar auf durchaus naheliegenden und möglichen – erhärtet sind. Die experimentelle Erkenntnis, dass auch Luft ein “Treibhausgas” ist, ändert Grundsätzliches an den Mainstream-Überzeugungen. 

Wenn das IPCC entsprechende Experimente unterlässt, muss es sich die Frage gefallen lassen, ob es um die Angst vor Aufdeckung einer Fehleinschätzung oder eines bewussten Schwindels geht.

F.Ferroni, Dipl.Ing. ETH
Präsident NIPCC-SUISSE

Referenzen

1) Joe Postma – There is no Radiative Greenhouse Effect- Main Presentation ( )

2) Brehmer, C., SURFRAD Data falsifies the “Greenhouse Effect” Hypothesis, ( )

3) Allmendinger, T., A Novel Investigation about the Thermal Behaviour of Gases under the Influence of IR-Radiation: A Further Argument against the Greenhouse Thesis, J. Earth Sci Clim Change 2017, Vol.8, Issue 3 ( )

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