Genug zu essen für über sieben Milliarden Menschen?

Hungersnöte bedrohten die Menschen auf dem ganzen Planeten bis ins 19. und teilweise sogar 20. Jahrhundert hinein – dann sind sie verschwunden. Der Schlüssel zur Lösung hiess industrielle Landwirtschaft und «Grüne Revolution».
Mähdrescher

Lesen Sie meinen Beitrag im Nebelspalter (Paywall) oder wie folgt in meinem Blog «Schlumpf-Argumente».

Schlumpf Martin
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1 Kommentar

  • Hanspeter Vogel

    Gute Uebersicht, merci!
    Der Autor liefert das Rohmaterial zur Beantwortung der im Titel gestellten Frage in den letzten beiden Abschnitten gleich selbst: «Ja», wenn der Anteil der tierischen Produkte auf unsern Tellern abnimmt (oder wenn letztere synthetisch hergestellt werden) und wenn die Züchtung schädlingsresistenter Pflanzen nicht durch Gentechnologiegegner verhindert wird. Zudem wären noch das Transportproblem und der damit verbundene CO2-Ausstoss zu lösen.
    Ich würde das «Ja» aber ergänzen mit «zu welchem Preis?»
    Vor Jahrzehnten hätte ich auf das jeden Frühling bei Sonnenaufgang vor meinem Schlafzimmerfenster statt findende ohrenbetäubende Vogelgezwitscher verzichten können. Heute bin ich traurig, dass es das nicht mehr gibt und freue mich über jedes Insekt, das ich im Garten noch antreffen kann. Aehnliches gilt bezüglich (ehemaliger) Blumenwiesen im Hügelland des Emmentals. Wir haben unsern Ertrag mit viel Chemie verbessert und damit einen Teil von Flora, Fauna und Gewässern vergiftet. Wir produzieren immer «schönere» und haltbarere Nahrung, dank Schädlingsbekämpfungs- und Konservierungsmitteln. Dank Givaudan, Firmenich, etc. gelingt es, diese mit einem Aroma «wie echt» zu versehen. Parallel dazu investieren wir immer mehr in die Dekontamination von Böden und Gewässern und in die Entwicklung von Medikamenten für Krankheiten, die durch alle möglichen Schadstoffe in der Nahrung eher gefördert als geheilt werden.

    Wollen wir das? Müsste man nicht eher eine optimale Bevölkerungsgrösse anpeilen, die das Leben auf unserm Planeten für jeden nicht nur erträglich, sondern lebenswert macht?

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