Coronavirus is a study in the East’s superior attitude to science

Interessanter Artikel über den Unterschied zwischen ostasiatischen und westlichen Demokratien betreffend Ressourcenallokation für die Wissenschaft.
Südkorea Wiss

Der Artikel eines CATO-Scholars im „The Telegraph“ (https://www.telegraph.co.uk/politics/2020/04/26/coronavirus-study-easts-superior-attitude-science/) über den Unterschied zwischen ostasiatischen und westlichen Demokratien betreffend Ressourcenallokation für die Wissenschaft endet so:

The eastern democracies handled the virus superbly because their model of science empowers industry. Our model of science empowers politicians and universities. This has cost lives.  

Die Schweiz ist mit all ihren staatlichen Hochschulen keine Ausnahme. Der Energy Day der ETHZ illustriert diesen Sachverhalt Jahr für Jahr.

Guten Start in die neue Woche!
Hans

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1 Kommentar

  • Emanuel Höhener

    Hans,

    Ein markanter Unterschied ist der, dass in Asien in technischen Wissenschaften ein enger Austausch zwischen Hochschulen und Industrie besteht und gepflegt wird. Solches ist heute in Europa verpönt, was zu Schreibtischtätertum führt.
    Zu meiner Zeit an der ETH hatten alle Professoren mit denen ich zu tun hatte, Industrie-Erfahrung (dito damals auch am Imperial College in London), heute hat solches Seltenheitswert. So muss man sich nicht wundern, über vieles was und wie es heute bei uns läuft zwischen Politik und Hochschulen, welche besetzt sind mit Leuten, die – um im Ingenieur Jargon zu bleiben – noch nie im Leben heisses Öl von nahe gerochen haben (oder um ein anderes Beispiel zu nehmen, würdest Du Dich einem „Chirurgen“ ausliefern, der noch nie ein Skalpell in der Hand hatte?).

    Emanuel

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