Subsahara-Afrika im Fokus

von Max D. Amstutz, publiziert Februar 2021 im Carnot-Cournot Verlag

Anatomie einer Bevölkerungsexplosion und ihre entwicklungspolitische Herausforderung

Überschattet von den aktuellen Schicksalsproblemen dieser Welt, wie Klimawandel, Kernwaffen-Abkommen, geostrategische Neuausrichtung der Weltmächte, pandemische Seuchen mit  ungewissem Ausgang, wird eines der wichtigsten Zukunftsprobleme vergessen: Afrika, ein Kontinent, der seit Jahren in Armut versinkt.

Analyse einer vergessenen Krise

«Afrika ist weder der Zukunftskontinent noch der Kontinent des Aufbruchs. Die meisten Länder Afrikas sind Nachzügler in der wirtschaftlichen Entwicklung und arme Länder, die es besonders schwer haben, aufzuholen. Das hohe Wirtschaftswachstum in einigen Ländern schlägt sich kaum in der Zahl der Beschäftigten nieder; stattdessen steigt die Zahl der Unterbeschäftigten weiter an. Trotz Wachstum sind Aufholprozesse wie in Ostasien in Afrika kaum festzustellen; vielmehr verharren die meisten afrikanischen Länder in der Armutsfalle» sagt Robert Kappel vom German Institute of Global Area Studies in Hamburg. Es sind Worte, welche im Gegensatz zu der Schönfärberei vieler Wirtschaftsführer, Politiker und auch Afrikaexperten die harte Wirklichkeit schildern, denen wir uns in Europa und damit auch in der Schweiz bald stellen müssen.

Autor

Max D. Amstutz (* 1929), Dr. rer. pol. Universität Bern. 40-jährige Karriere bei Holderbank (heute LafargeHolcim-Konzern) davon 15 Jahre als Delegierter des Verwaltungsrates; 1986 – 1999 Vizepräsident Alusuisse — Lonza, 1999 interimistisch als Präsident; 1991 – 2000 Verwaltungsrat der Von Roll Holding AG, ab 1994 als Präsident. 1998 – 2003 Verwaltungsratspräsident der Société Générale de Surveillance, 1993 – 2005 Verwaltungsrat und Präsident des Audit Committee der PrecoiusWoods Ltd.

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