Anti-Monsanto Anwalt bekennt sich schuldig!

US_Dollar_Pixabay

Das American Council on Science and Health (ACSH) Portal meldet im Juni 2020, dass der durch die Anti-Monsanto-Glyphosat Prozesse bekannt und reich gewordene Anwalt, Timothy Litzenburg, sich der versuchten Erpressung schuldig bekannt hat.  

Litzenburg und sein Partner, Daniel Kincheloe, hatten versucht eine Monsanto Zulieferfirma, Nouryon, zur Zahlung 200 Mio. Dollar zu bewegen. Sie drohten der Firma, sie – wie Monsanto -öffentlich an den Pranger zu stellen, ihr damit substantiellen finanziellen Schaden zuzufügen und ihren Ruf zu schädigen. Als Alternative boten die beiden Anwälte an, bei Zahlung von 200 Mio. Dollar – als Beratervertrag verschleiert – nicht nur auf eine Monsanto-ähnliche Kampagne zu verzichten sondern sie zusätzlich noch gegen andere Anwürfe ähnlicher Art zu schützen.

Nouryon liess sich nicht erpressen. Die Firma, in den Niederlanden beheimatet, informierte das U.S. Justice Department. Im Dezember 2019 wurde gegen Litzenburg und seine Partner Anklage erhoben, die nun im Schuldbekenntnis geendet hat. Das Urteil und die Straffestsetzung erfolgen im September 2020. Eine Gefängnisstrafe wird nicht ausgeschlossen.

Alex Berezow kann sich im ACSH Bericht nicht der Bemerkung enthalten, dass dieses Schuldbekenntnis den süssen Beigeschmack der Gerechtigkeit aufweist, den es sonst nur in „Dirty Harry“ Filmen gibt. Den gierigen Anwälten, die sich bei den Drohungen gegen Nouryon nicht scheuten ihre Monsanto Klienten als „Parade der Schrecklichen“ auffahren zu lassen, ist die Maske der Scheinheiligkeit vom Gesicht gerissen worden. Es geht und ging um Geld, Macht und Selbstdarstellung; nicht um Wahrheit, Gesundheit oder Schutz von Menschen. Es ist reine Habgier. Anwälte stacheln Menschen gegen Unternehmen auf. Sie verursachen so volkswirtschaftliche Schäden und psychisches Leid. Fast noch schwerer wiegen die Auswirkungen solcher Klagen auf die Forschungswilligkeit und -fähigkeit von Unternehmen.

Wenn solch verwerfliches Tun für einmal mit der Bestrafung der Habgierigen endet, so keimt die Hoffnung, dass sich die Gerechtigkeit am Schluss doch Bahn bricht.  

Wer sachliche Einschätzungen zu Glyphosat lesen möchte, dem seien die unten aufgeführten Dokument der – als sehr grün eingeschätzten – US EPA (Environmental Protection Agency) ans Herz gelegt. Die EPA bestätigt, dass es bei korrektem Einsatz von Glyphosat  „kein Risiko für die menschliche Gesundheit gibt und es nicht karzinogen ist“ (EPA 2020).    

ACSH:

https://www.acsh.org/news/2020/06/24/anti-monsanto-lawyer-and-usrtk-carey-gillam-collaborator-possibly-headed-prison-extortion-14865

EPA:

https://www.acsh.org/wp-content/uploads/2016/05/EPA-glyphosate-document-final.pdf 

https://www.epa.gov/pesticides/epa-finalizes-glyphosate-mitigation

https://www.epa.gov/sites/production/files/2016-09/documents/glyphosate_issue_paper_evaluation_of_carcincogenic_potential.pdf    

Bitte teilen Sie diesen Beitrag mit

2 Kommentare

Bitte hinterlassen Sie Ihren Kommentar