Merci. Nach all den Lügen die in und um Belem herum verbreitet werden, tut es gut, wieder einmal einen vernünftigen und vor allem nachvollziehbaren Text zu lesen. Er würde in jedes Schulbuch gehören, was allerdings in Anbetracht unserer linken Bildungsexperten-Mafia undenkbar ist. Lieber macht man dort der Jugend Angst, um sie für eigene politische Zwecke (“Umbau der Gesellschaft” zur Bekämpfung des Klimawandels, etc.) zu missbrauchen. Reply
Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank! Soweit ich es begreife, wird ja die Kreislaufargumentation beim Brennholz auch verwendet. Bei “Holz ist gut, Rinder sind schlecht” stimmt sicher etwas nicht. Reply
Das wäre perfekte grüne Landwirtschaft, die du beschreibst. Leider ist seit der Nutzung von P und N aus neuen Quellen (Industrie bei N, Georessourcen bei P) die Welt nicht mehr so, wie zu Bisons Zeiten. Beschleunigung des globalen P und N Kreislaufs verändern auch C-Kreislauf, global mehr Viehzucht, möglich dank intensivierter Landwirtschaft (s zB Sojaproduktion), mehr Gülle, damit über Vieh und Gülle mehr Methanausstoss etc. Reduktion des Fleischkonsums wegen überbelasteter P und N Kreislauf und wegen kurzfristig und kurzzeitig wirksamem Methan dringend nötig. Ist das so schwierig, den P und N Kreislauf und die Verknüpfung mit C Kreislauf zu verstehen und auf ein Stück Fleisch pro Woche mal zu verzichten? Reply
Ich schätze deinen Kommentar sehr. Er nimmt Bezug auf die Komplexität des Zusammenwirkens von natürlichen Kreisläufen, die alle anthropogen beeinflusst sind. Das geht über das simple und politisierte Schema des Klimakontrollknopfs CO2 hinaus. Du zeigst, dass sich das alles vom beispiellos plötzlichen Auftreten des homo sapiens kaum trennen lässt. Er verändert die Welt aus geologischer Sicht blitzschnell und kurzfristig in irreversibler Weise. Ich glaube kaum, dass sich das mit dem Verzicht auf bloss ein Steak pro Woche korrigieren lässt. Ich glaube aber auch nicht, dass die Natur mit diesen Veränderungen nicht umgehen kann. Das soll uns keinesfalls davon entbinden, der Natur Sorge zu tragen, ganz im Gegenteil. Wir müssen uns nur bewusst sein, wie bescheiden unsere Optionen und deren Wirkung sind. Ausser wir verzichten auf die eigene Existenz, was wohl auch nicht erstrebenswert ist. Reply