Alpengletscher: Spielverderber der CO2-Klimahypothese

Das vom Menschen durch Verbrennen fossiler Rohstoffe in die Atmosphäre eingebrachte CO2 wird von der heutigen Klimawissenschaft als „Treibhausgas“ zum entscheidenden Faktor einer drohenden Klimakatastrophe erklärt. Noch nie habe es eine so schnelle Erhöhung der Temperaturen auf der Erde gegeben wie heutzutage. Sozusagen als Kronzeugen dieser Argumentation werden gerne die Alpengletscher herangezogen. Dieses „ewige“ Eis soll durch den Klimawandel existenziell bedroht sein. In Funk, Fernsehen und der gedruckten Presse wird das „Sterben“ der Gletscher betrauert. Um dies zu verhindern, müsse man die Hochzivilisation, der wir heute ein vergleichsweise gesundes und sorgenarmes Leben verdanken, abwracken: Weg mit Kohle, Erdöl, Gas und Kernenergie, weg mit Auto, Stahl, Aluminium, Beton….und damit auch weg mit moderner Medizin.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die vom Menschen in die Atmosphäre eingebrachten CO2-Emissionen das Klima durch einen „Treibhauseffekt“ erwärmen. Dieser Treibhauseffekt soll unsere Existenz gefährden Diese These wird von ihrem Ableger „Intergovernmental Panel on Climate Change“ IPCC als unumstößliche wissenschaftliche Wahrheit verbreitet. Entsprechende Behauptungen werden in unzähligen wissenschaftlichen und journalistischen Texten ständig wiederholt. Dabei wird besonders betont, dass es zwingend sei, „das CO2 als den wichtigsten Kontrollknopf für das Klima anzuerkennen1).

Inzwischen haben clevere Vertreter der „grünen“ Klimabewegung dafür gesorgt, dass diese Ansicht selbst in höchstrichterlichen Urteilen unter anderem des deutschen Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) als quasi unumstößliche Wahrheit verankert wurde.

Bild 2. Durch das sogenannte „Klimaurteil“ des Bundesverfassungsgerichts 2) wird die zentrale IPCC-These zur angeblichen Klimaschädlichkeit des CO2 zur quasi unumstösslichen Wahrheit mit Verfassungsrang erhoben (Grafik: Autor)

Seit diesem Urteil befindet sich Deutschland auf einer Einbahnstrasse in den wirtschaftlichen und sozialen Abgrund, weil seitdem alle Regierungen gezwungen sind, den CO2-Ausstoß bis 2045 auf Null zu reduzieren 3), egal was für Auswirkungen dies auf die eigene Volkswirtschaft und das Wohlergehen der Bevölkerung hat. Die aktuelle Ampel-Regierung macht sich sogar bereits daran, künftigen Regierungen die Möglichkeit zu nehmen, diesen Kurs nochmals zu revidieren. Ein vom FDP-Minister Buschmann derzeit vorbereitetes Gesetz soll angeblich „das Verfassungsgericht vor undemokratischen Nachfolgeregierungen schützen“. In Wirklichkeit soll dadurch verhindert werden, dass selbst demokratische Mehrheiten dieses Urteil und die daraus folgenden Vorschriften wieder aufheben können. Sogar wenn Deutschland dadurch ins Elend stürzt. Merz und seine CDU haben dazu bereits ihre Unterstützung signalisiert.


„Natürliche“ CO2-Gehalte der Vergangenheit

Doch wie sieht es in Wahrheit mit der lauthals verkündeten „Klimawirksamkeit“ des CO2 aus? Laut aktuellem Stand der Klimawissenschaften 4) lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten mehr als 800.000 Jahren stets unterhalb von 300 ppm. Zeitweilig näherte er sich bereits der Grenze von 170 ppm, unterhalb der manche Pflanzen nicht mehr überleben 5) können. Werfen wir einfach mal einen Blick auf die „Gesundheit“ der alpinen Gletscher in der Zeit von vor etwa 120.000 Jahren bis heute. In dieser Zeit schwankte der CO2– Gehalt in einem engen Bereich zwischen 180 und 285 ppm, Bild 3.

Bild 3. Der von der offiziellen Klimawissenschaft ermittelte Verlauf des CO2-Gehalts in der Atmosphäre in den letzten 120.000 Jahren. Erst ganz am Ende der steile Anstieg zu den heutigen Werten, der in den Alpen ein „Gletschersterben“ verursachen soll (Grafik: Autor, mit Daten von Our World in Data 6))

Der in Bild 3 dargestellte Verlauf des CO2 entspricht dem vom IPCC so bezeichneten „stabilen vorindustriellen Zustand“, auf den sich auch das Bundesverfassungsgericht in seinem „Klimaurteil“ bezieht. Angesichts der Tatsache, dass „die Klimawissenschaft“ den CO2 -Gehalt der Atmosphäre als den „entscheidenden Stellknopf für das Klima“ bezeichnet, hätten die Alpen vor Beginn nennenswerter menschlicher CO2-Emissionen eine stabile klimatische Entwicklung und eine entsprechend stabile Gletscherbedeckung aufweisen müssen.

Wenn die Gletscher zu Klima-Kronzeugen werden

Zum Glück gibt es eine sehr umfangreiche Studie über die Entwicklung der Alpengletscher 7), in der ihre Ausdehnung und ihre Masse anhand von aufwendigen Simulationsmodellen ermittelt worden. Auf Youtube findet sich ein entsprechender Kurzfilm von ca. 2 min Dauer 8), der die Entwicklung der letzten 120.000 Jahre grafisch zusammenfasst. Trotz aller Vorbehalte gegenüber solch aufwendigen Simulationen bleibt festzuhalten, dass bei der Erstellung umfassende geologische und paläogeologische Untersuchungen über den gesamten Alpenraum als „Leitplanken“ für die Stabilität der verwendeten Modelle herangezogen wurden. Das gilt auch für den Grad der Uebereinstimmung des Endes des Simulationslaufs mit dem derzeit bekannten Zustand der Alpengletscher. Nachfolgend einige Standbilder aus diesem Video.

Bild 4. Die heutige Vergletscherung der Alpen. Nennenswerte Gletscherbedeckungen sind bei diesem Massstab lediglich im Umfeld des Mont Blanc sowie der Berner Alpen zu erkennen. Am unteren Bildrand sind in Schwarz die Temperaturunterschiede zum heutigen Niveau (linke Skalenachse) sowie auf der rechten Skala das Eisvolumen in cm Meeresspiegel-Aequivalent zu erkennen (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 5. Die Eisbedeckung der Alpen vor rund 120.000 Jahren, zur Mitte der Eem-Warmzeit (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Der Vergleich der Bilder 4 und 5 zeigt, dass die Eisbedeckung des Alpenraums vor rund 120.000 Jahren noch erheblich geringer war als heute. Diese Tatsache relativiert die heutzutage von den Verbreitern der CO2-Klimapanik so gern verwendeten Begriffe „ewiges Eis“ und „Sterben der Gletscher“. Damals herrschte weltweit die Eem-Warmzeit 9), eine der periodischen warmen Unterbrechungen der seit ca. 2,7 Millionen herrschenden Eiszeiten. Sie begann vor rund 126.000 Jahren und dauerte etwa 11.000 Jahre. Die Temperatur in Europa lag damals mehrere Grad über der vorindustriell (bis etwa 1850) bestehenden Mitteltemperatur. Während der gesamten Eem-Zeit schwankte der CO2-Gehalt der Atmosphäre lediglich in einer engen Spanne zwischen 275 und 286 ppm. Von CO2 als angeblich wichtigstem Kontrollknopf für das Klima ist also im Zusammenhang mit der Eem Warmzeit und der folgenden Kaltzeit nichts zu erkennen.

Die Springprozession des Eises

Die letzte Kaltzeit verlief alles andere als einheitlich, ganz im Gegenteil. Sowohl die Temperaturen als auch das Eisvolumen schwankten in weiten Grenzen, während die Eismassen mehrfach enorme Landmassen auch ausserhalb des eigentlichen Gebirgsbereichs unter sich begruben und wieder freigaben. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von den teils extremen Vorstössen und Rückzügen der Alpengletscher. Am wechselnden Verlauf der Küstenlinie der Adria ist zu erkennen, dass im gleichen Zeitraum auch der Meeresspiegel erheblich schwankte.

Bild 6. Eisbedeckung der Alpen zu Beginn der letzten Kaltzeit vor 108760 Jahren. Die Temperaturen waren im Vergleich zu heute bereits um volle 10 °C gefallen und der heutige Alpenraum wäre komplett unbewohnbar (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 7. Die Kaltzeit verlief mit teils extremen Ausschlägen in beide Richtungen. Wie das obere Teilbild zeigt, war die Eisbedeckung rund 25.000 Jahre nach Beginn (Bild 6) erheblich zurückgegangen, und die Temperatur gegenüber dem vorigen Stadium um 6 °C angestiegen. 17.000 Jahre später erstickte die Alpenregion unter einem gigantischen Eispanzer, und die Temperatur lag 13 °C unter dem heutigen Niveau. Die nördliche Adria war wegen des fallenden Meeresspiegels fast von der Karte verschwunden. (Screenshots aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 8. Nach weiteren extremen Schwankungen stiessen die Eismassen am Höhepunkt der Kaltzeit vor etwa 24.500 Jahren nochmals weit in alle Richtungen vor. Im Norden rückten sie bis nahe an München heran, und die heutigen Standorte von Zürich, Bern und Genf verschwanden unter massiven Eisfeldern. Die Temperaturen lagen 12 °C unter dem heutigen Niveau, die Adria ist nur noch am unteren rechten Bildrand zu erahnen (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 9. Auch das Ende der Kaltzeit verlief alles andere als gleichmässig. Nach einem bereits recht weitgehenden Abschmelzen der Gletscher um das Jahr 14.240 BP herum mit vergleichsweise milden Temperaturen (oberes Bild) dehnten sich die Gletscher vor rund 12.500 Jahren nochmals erheblich aus, die Temperaturen sanken erneut um 7 °C unter das heutige Niveau (Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 10. Die gemeinsame Darstellung von atmosphärischem CO2-Gehalt und Temperaturverlauf im Verlauf der letzten Eiszeit zeigt, dass die Korrelation zwischen den beiden Grössen eher schwach ausgeprägt zu sein scheint. Vor allem der explosive Anstieg der roten Kurve ganz am Ende weckt Zweifel. Der Verlauf der CO2 Konzentration mit der Temperatur kann zwanglos auf Ausgasungen bzw. Absorption aufgrund höherer bzw. geringerer Löslichkeit im Meer aufgrund des Henry-Gesetzes zurückgeführt werden. Ein industrieller Einfluss kann (bis auf die letzten ca. 150 Jahre) ausgeschlossen werden. (Grafik: Autor +Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)

Bild 11. Eine genauere Betrachtung des Zeitraums der letzten ca. 10.250 Jahre – also lange nach Ende der letzten Kaltzeit und bis zum Beginn des Industriezeitalters (Grafik: Autor +Screenshot aus https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM)


Auf Bild 11 ist zu erkennen, dass die mittleren Temperaturen nach dem Ende der letzten Kaltzeit und vor Beginn des Industriezeitalters erheblich schwankten. Die Spanne lag zwischen -4 und +3 °C im Vergleich zur heutigen Zeit. Die CO2-Gehalte variierten in diesem Zeitraum dagegen nur in einer äusserst engen Spanne zwischen 258 und 285 ppm. Das passt mit dem heute sogar höchstrichterlich verkündeten Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur nicht so recht zusammen. Zum Vergleich hier nochmals eine Passage aus den Ausführungen im Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts: „Bis zu welcher Höhe und mit welcher Geschwindigkeit die Temperatur weiter ansteigt, hängt vom Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre und damit maßgeblich vom Umfang der anthropogen emittierten Treibhausgase ab, insbesondere vom CO2-Ausstoß (IPCC, a.a.O., S. 17 f., 26). Denn zwischen der Gesamtmenge an emittierten klimawirksamen Treibhausgasen und dem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur besteht eine annähernd lineare Beziehung (SRU, Demokratisch regieren in ökologischen Grenzen ‒ Zur Legitimation von Umweltpolitik, Sondergutachten, 2019, S. 36)“.(Hervorhebungen vom Autor hinzugefügt).

Die CO2-Treibhausgashypothese wird von der Vergangenheit der Alpengletscher nicht bestätigt

Die Klimawissenschaft behauptet, dass es einen annähernd linearen Zusammenhang zwischen dem durch anthropogene Emission von Treibhausgasen beeinflussten CO2-Gehalt der Atmosphäre und den Temperaturen auf der Erdoberfläche gibt. Die detaillierte Untersuchung des Verlaufs der letzten Kaltzeit bezüglich Temperaturen und Eisbedeckung der Alpen mithilfe aufwendiger Simulationsrechnungen liefert hierfür keine Beweise. Die vergleichsweise geringfügigen Aenderungen der CO2-Gehalte in der Atmosphäre sind aller Wahrscheinlichkeit nach auf temperaturbedingte Löslichkeitsänderungen des Gases in den Ozeanen (Henry-Gesetz) zurückzuführen sein.

Aehnliches gilt auch für den Zeitraum der aktuellen Warmzeit im Verlauf der letzten ca. 10.500 Jahre. Bei vergleichsweise stabilen CO2-Gehalten schwankten die Temperaturen in einer Spanne von -4 bis +3 °C. Die Alpengletscher sind somit eher Kronzeugen dafür, dass sich die CO2-Treibhausgashypothese auf ziemlich dünnem Eis bewegt. Was auch immer unser Klima bestimmen mag: Das CO2 kann es mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht sein!

Quellen:

  • 1) https://www.worldscientific.com/doi/10.1142/9789813148796_fmatter
  • 2) https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html
  • 3) https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/klimaschutzgesetz-2021-1913672
  • 4) https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration?tab=table
  • 5) Plant responses to low [CO2] of the past – Gerhart – 2010 – New Phytologist – Wiley Online Library
  • 6) https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration?tab=table
  • 7) https://www.researchgate.net/publication/345763014_Modelling_last_glacial_cycle_ice_dynamics_in_the_Alps
  • 8) https://www.youtube.com/watch?v=TXzExbdHuDM
  • 9) https://de.wikipedia.org/wiki/Eem-Warmzeit
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8 thoughts on “Alpengletscher: Spielverderber der CO2-Klimahypothese”

  1. Ich kann dieser Sicht der Dinge nur beipflichten. Auch die Präzession der Erde sowie kosmische Strahlen und Sonnenaktivität beeinflussen unser Klima. Der einseitige Fokus des IPCC auf CO2 greift zu kurz

  2. Ich bin nicht sicher, ob der Schlusssatz als Folgerung aus all den interessanten Darlegungen zuvor logisch zwingend und unangreifbar ist. Gut, immerhin steht da noch “mit höchster Wahrscheinlichkeit”.

    1. Ja, sehe ich auch wie Hans. Ich würde schreiben “mit einiger Wahrscheinlichkeit”. Es ist ja vorstellbar, dass das CO2 ab einer gewissen (Grenz-) Konzentration, ab einer kritischen Grenze sozusagen, anders wirkt als vorher.

  3. Herr Rentsch,
    In den letzten ca. 600 Mio. Jahren der Erdgeschichte haben CO2-Gehalte und Temperaturen nie wirklich korreliert. Siehe:

    https://www.researchgate.net/figure/Global-Temperature-and-CO2-levels-over-600-million-years-Source-MacRae-2008_fig1_280548391

    Der CO2-Gehalt der Atmosphäre (ca. 3.000 Gigatonnen) und derjenige des Ozeans (ca. 147.000 Gigatonnen) sind über die Löslichkeit des CO2 (Henry-Gesetz) miteinander verknüpft. Wird der Ozean wärmer, geht mehr CO2 in die Atmosphäre und umgekehrt. Daraus ergibt sich eine Scheinkorrelation, die viele in die Irre führt.

    Das obige Diagramm zeigt eindeutig, dass es zwischen CO2-Gehalten und Temperaturen auch in sehr weiten Grenzen keine Korrelation gab.

  4. Politik, Justiz, Religion und Wissenschaft sollten getrennt bleiben. Das Klimaurteil des deutschen BVG ist ein klassisches Beispiel für die Grenzüberschreitung seitens der Justiz in den Bereich der Wissenschaft. Dabei kann zwangsläufig nur falsches herauskommen. Dies ist umso bedauerlicher, da jetzt auch noch die Politik sich bemüssigt fühlt, ebenfalls diese Grenzüberschreitung zu begehen. Das Klima-Seniorinnen-Urteil aus Strassburg geht in die gleiche Richtung. Juristen bestimmen, was wissenschaftlich als wahr zu gelten hat und leiten daraus Vorschriften an die Politik ab, die dann mit religiösem Eifer ( Planetenrettung ) wiederum Gesetze ( ES 2050, Mantelerlass) erlassen, die oft nur noch absurd sind.

  5. Die 2009 erschienene Karte “Die Schweiz während des letzteiszeitlichen Maximums (LGM)”, 1: 500.000, vom Bundesamt für Landestopographie swisstopo ist naturgemäss genauer als die obigen Bilder. Sie zeigt u.a. dass der Rhone-Gletscher damals den Aare- Gletscher als unbedeutenden Nebenarm mitgenommen hat, um Wangen an der Aare zu erreichen (weiter als im obigen Bild 8). Diese Stelle ist Schweizer Autofahrern gut bekannt, weil die dortige Endmoräne des Rhone-Gletschers die Linienführung der Autobahn geprägt hat (Kurven, Auf- bzw. Abstieg.).

    1. Zeer geachte Mijnheer van Stuijvenberg,
      besten Dank für den Hinweis auf die bessere Karte des Bundesamts und die Hinterlassenschaften des Rhone- bzw. Aare-Gletschers. Leider war es mir nicht möglich, besseres Kartenmaterial zu verwenden, da es
      mir vor allem darum ging, die Entwicklung über den Gesamtzeitraum leicht fasslich in einheitlich aufgebauten Darstellungen zu verdeutlichen. Der von mir vorgestellte und auszugsweise dokumentierte kleine Film
      konnte meines Erachtens zumindest die wesentliche Botschaft – die unwesentliche Rolle des CO2 am Geschehen der Eiszeit – ausreichend verdeutlichen.

  6. Die Debatte, ob CO2 das Klima kaum beeinflusst oder doch ein Problem darstellt, ist sehr zu begrüssen. Es ist nämlich ein sehr grosser Unterschied, ob ‘Netto Null’ eine falsche, weil nutzlose Zielsetzung ist, oder ob das an sich erstrebenswerte Ziel nur mit falschen, unverhältnismässigen Mitteln verfolgt wird, welche die sichere Energieversorgung gefährden.
    Physikalisch leuchtet es viel mehr ein, dass die Hydrosphäre wegen ihrer viel grösseren Masse mit ihren diversen horizontalen und vertikalen Zirkulationen die Atmosphäre durch Verdunstung, Wolkenbildung usw. massgeblich beeinflusst als umgekehrt.
    Unbestreitbar wird aber unter der Flagge ‘Dekarbonisierung’ eine gigantische Planwirtschaft aufgezogen, die auch die kühnsten Träume der verblichenen sowjetischen Kommunisten noch weit hinter sich lässt, hatten sich doch diese noch mit Fünfjahresplänen begnügt. Mittlerweile wird beim Vergleich von Massnahmen und Resultaten auch immer klarer, dass die Planwirtschaft der eigentliche Zweck der Übung und die – global gar nicht stattfindende – Dekarbonisierung nur der Vorwand dafür ist.
    Höchste Zeit, dem Unsinn den Stecker zu ziehen!

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