Sexistische Diskriminierung

Sexistische Diskriminierung

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Digitale Revolution für die Umwelt?
Recht auf Natur – hier und anderswo
 
Gäste - Simon Aegerter am 04.08.2017
Dumme HR Manager?

Super Kommentar, lieber Silvio, Ich habe mich schon immer gefragt wie dumm eigentlich all die hochbezahlten Personalchefs sind, die teure Männer anstellen, wenn sie billige Frauen haben könnten.

Super Kommentar, lieber Silvio, Ich habe mich schon immer gefragt wie dumm eigentlich all die hochbezahlten Personalchefs sind, die teure Männer anstellen, wenn sie billige Frauen haben könnten.
Markus Saurer am 04.08.2017
Paradox (?): HR ist doch eine typische Frauendomäne (?)

Aufgrund meiner Praxis in privaten und staatsnahen Unternehmen sowie auch in der Bundesverwaltung wage ich die These aufzustellen, dass Frauen im HR-Bereich relativ viel besser vertreten sind als in anderen Managementbereichen. Eventuell stellen sie von der Sachbearbeitung bis zur Bereichsleitung sogar die absolute Mehrheit dar. Wenn diese These zutrifft (zu prüfen), warum kommt es dann doch noch zur Diskriminierung der Frauen? Werden Frauen insbesondere durch Frauen diskriminiert?

In der Politik sind die Frauen notorisch untervertreten, obwohl es viel mehr Wählerinnen als Wähler gibt. Die Mädchen übertreffen die Knaben bei der Geburt und die Frauen leben viel länger als die Männer. Auch hier scheinen Frauen Frauen zu diskriminieren.

Oder es liegt eben gar keine Diskriminierung, sondern eine effiziente Differenzierung vor.

Nunmehr seit Jahrzehnten werden enorme Mengen von Genderstudien verfasst. Warum kann trotzdem niemand solche (scheinbaren?) Paradoxa klären? Wird da etwa "Advocacy Research" betrieben statt echt nach Gründen für Differenzierungen und echte Diskriminierungen gesucht?

Aufgrund meiner Praxis in privaten und staatsnahen Unternehmen sowie auch in der Bundesverwaltung wage ich die These aufzustellen, dass Frauen im HR-Bereich relativ viel besser vertreten sind als in anderen Managementbereichen. Eventuell stellen sie von der Sachbearbeitung bis zur Bereichsleitung sogar die absolute Mehrheit dar. Wenn diese These zutrifft (zu prüfen), warum kommt es dann doch noch zur Diskriminierung der Frauen? Werden Frauen insbesondere durch Frauen diskriminiert? In der Politik sind die Frauen notorisch untervertreten, obwohl es viel mehr Wählerinnen als Wähler gibt. Die Mädchen übertreffen die Knaben bei der Geburt und die Frauen leben viel länger als die Männer. Auch hier scheinen Frauen Frauen zu diskriminieren. Oder es liegt eben gar keine Diskriminierung, sondern eine effiziente Differenzierung vor. Nunmehr seit Jahrzehnten werden enorme Mengen von Genderstudien verfasst. Warum kann trotzdem niemand solche (scheinbaren?) Paradoxa klären? Wird da etwa "Advocacy Research" betrieben statt echt nach Gründen für Differenzierungen und echte Diskriminierungen gesucht?
Frauen zieht es an den Herd - tatsächlich?

Tatsache ist, dass es an den Universitäten gleich viele (in einigen Studienrichtungen sogar mehr) Frauen hat wie Männer und meistens machen auch die Frauen die besten Abschlüsse. Schaut man dann in den Teppichetagen der Firmen nach hat es da plötzlich nur noch ein paar ganz wenige.... Wie kommt das? Ist das so, weil Frauen an den Herd möchten oder ist es nicht vielleicht eher so, dass die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt noch immer auf die Männer ausgerichtet sind, die eben keine Kinder bekommen und sich in der Regel erfolgreich um die häuslichen Pflichten drücken können (weil das gesellschaftlich so akzeptiert wird)? Und wer legt diese Strukturen fest? HR? Wohl kaum. Diese führen aus, was von oben diktiert wird. Und diejenigen die "oben" sitzen, sind eben in der Regel männlich oder dann haben sie als Frau den Weg der typischen Männerkarriere beschritten und sind so der Sache auch wieder nicht dienlich. Auch in dieser Sache trifft eben zu: Der Fisch "stinkt" immer zuerst am Kopf!

Tatsache ist, dass es an den Universitäten gleich viele (in einigen Studienrichtungen sogar mehr) Frauen hat wie Männer und meistens machen auch die Frauen die besten Abschlüsse. Schaut man dann in den Teppichetagen der Firmen nach hat es da plötzlich nur noch ein paar ganz wenige.... Wie kommt das? Ist das so, weil Frauen an den Herd möchten oder ist es nicht vielleicht eher so, dass die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt noch immer auf die Männer ausgerichtet sind, die eben keine Kinder bekommen und sich in der Regel erfolgreich um die häuslichen Pflichten drücken können (weil das gesellschaftlich so akzeptiert wird)? Und wer legt diese Strukturen fest? HR? Wohl kaum. Diese führen aus, was von oben diktiert wird. Und diejenigen die "oben" sitzen, sind eben in der Regel männlich oder dann haben sie als Frau den Weg der typischen Männerkarriere beschritten und sind so der Sache auch wieder nicht dienlich. Auch in dieser Sache trifft eben zu: Der Fisch "stinkt" immer zuerst am Kopf!
Nicht Strukturen auf dem Arbeitsmarkt, sondern die gesellschaftlichen Strukturen

... sind m.E. noch in einer Weise ausgelegt, dass Männer und Frauen im Hinblick auf Führunspositionen in der Wirtschaft nicht perfekte Substitute sind. Denn wären sie dies und würde eine Lohndifferenz von 7% bestehen, dann muss man sicher Silvio Borner recht geben, dann würden die Unternehmen durch die Einstellung von Frauen in Kaderpositionen einen Gewinn erzielen wollen .... und dadurch die Differenz erodieren lassen.

Ergo ist doch zu vermuten, dass die heute angebliche Diskriminierung von 7% nicht wirklich eine Diskriminierung ist, sondern eine Differenzierung, die sich durchaus mit unterschiedlicher Wertigkeit von Männern und Frauen (im Durchschnitt, versteht sich) in Führungspositionen erklärt.

Die Diskriminierung, die zu dieser Differenz führt, fängt schon viel früher an. Wer auf die Wirtschaft schlägt, schlägt den Sack statt den Esel. Die HR-Chefs, ob Mann oder Frau, können sich gar nicht leisten, eine bestehende Wertigkeitsdifferenz durch Nicht-Differenzierung aufzuheben....

... sind m.E. noch in einer Weise ausgelegt, dass Männer und Frauen im Hinblick auf Führunspositionen in der Wirtschaft nicht perfekte Substitute sind. Denn wären sie dies und würde eine Lohndifferenz von 7% bestehen, dann muss man sicher Silvio Borner recht geben, dann würden die Unternehmen durch die Einstellung von Frauen in Kaderpositionen einen Gewinn erzielen wollen .... und dadurch die Differenz erodieren lassen. Ergo ist doch zu vermuten, dass die heute angebliche Diskriminierung von 7% nicht wirklich eine Diskriminierung ist, sondern eine Differenzierung, die sich durchaus mit unterschiedlicher Wertigkeit von Männern und Frauen (im Durchschnitt, versteht sich) in Führungspositionen erklärt. Die Diskriminierung, die zu dieser Differenz führt, fängt schon viel früher an. Wer auf die Wirtschaft schlägt, schlägt den Sack statt den Esel. Die HR-Chefs, ob Mann oder Frau, können sich gar nicht leisten, eine bestehende Wertigkeitsdifferenz durch Nicht-Differenzierung aufzuheben....
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