Solarenergie in der Schule: Einbildung statt Ausbildung

Solarenergie in der Schule: Einbildung statt Ausbildung

«JEDE ZELLE ZÄHLT – SOLARENERGIE MACHT SCHULE!»
6. DEZEMBER 2017 ENERGEIAPLUS


«Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» baut zusammen mit Schülerinnen und Schülern Solaranlagen auf Schulhausdächer. So erleben die Jugendlichen, wie Klimaschutz konkret funktioniert. Umweltschutz muss nicht langweilig sein: Wer selbst mithelfen kann, eine Solaranlage auf seinem Schulhausdach zu montieren, wird noch lange davon erzählen.

«Das ist einmal eine andere Art etwas zu lernen, als in der Schule zu sitzen», sagt eine Schülerin, die von der Planung bis zum Bau der Solaranlage involviert war.«Jede Zelle zählt» leistet nicht nur einen konkreten Beitrag zur Energiewende, das Projekt macht erneuerbare Energien für die Schülerinnen und Schüler erlebbar – daher gibt es keine Solaranlage ohne Bildung. Die Jugendlichen lernen, dass sie selbst etwas bewirken können für die Umwelt und das Klima.

>>Lesen Sie hier den ganzen Beitrag im BFE Blog energieaplus.
>>Und hier finden Sie das Programm "Jede Zelle zählt".

Kommentar

Die Schülerinnen und Schüler sollten auch lernen, dass zur Fertigung, Montage, zum Betrieb und am Schluss zur Entsorgung von Photovoltaikanlagen so viel "graue Energie" aufgewendet werden muss, dass diese - wenn überhaupt - nur an idealen Standorten von der effektiv produzierten und nutzbaren Energie der Zellen übertroffen wird. An weniger geeigneten Standorten, die in der Schweiz die Regel darstellen, wird also durch Photovoltaik netto nicht Energie produziert, sondern vernichtet. 

Zudem stammen rund 85% der in die Photovoltaik investierten "grauen Energie" aus fossilen Energiequellen - vornehmlich aus China, das schon mit einer enormen Luftverschmutzung konfrontiert ist. (Für die Klimaproblematik spielt es keine Rolle, wo die Verbrennungsprozesse stattfinden.)

Auf die Probleme des massiven Verbrauchs seltener Erden in der Produktion von Photovoltaikzellen und der enormen Abfälle an hoch-toxischen Materialien bei der Entsorgung dieser Zellen werden die Schülerinnen und Schüler offenbar auch nicht angesprochen, wie aufgrund der oben verlinkten Unterlagen angenommen werden muss.

Fazit: Solarenergie in der Schule gemäss "Jede Zelle zählt" erweist sich bei näherer Betrachtung nicht als "Solarausbildung" im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit der Materie, sondern als "Solareinbildung", als Indoktrination mit Vorstellungen, die mit der physikalischen Realität nichts zu tun haben. In den USA könnten Behörden und Lehrer, die ihren Schülern Propaganda statt Wissen eintrichtern, gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden.


Lesen Sie dazu unter anderem auch die folgenden Beiträge in unserem Blog:

Die Illusionen der neuen erneuerbaren Energien (NEE)

Das Credo der Propagandisten der Energiewende ist, dass mit Solar- und Windanlagen ein grosser Teil der fossilen und nuklearen Stromerzeugung substitu...
http://c-c-netzwerk.ch/index.php/home/die-illusionen-der-neuen-erneuerbaren-energien-nee
Homo sapiens - Sündenfall oder Hoffnung? - Teil 3:...
Digitales Geschwafel
 
Markus Häring am 06.12.2017
Auf zur fröhlichen Materialschlacht

PV Zellen verbrauchen ein Total von 16'000 Tonnen Rohstoffe pro Terawattstunde im Gegensatz zu einem Kernkraftwerk mit weniger als 1'000 Tonnen Rohstoff pro Terawattstunde.

PV Zellen verbrauchen ein Total von 16'000 Tonnen Rohstoffe pro Terawattstunde im Gegensatz zu einem Kernkraftwerk mit weniger als 1'000 Tonnen Rohstoff pro Terawattstunde.
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